13.05.2014

Rezi: ,, Echos der Vergangeheit“ - Mark Barnes


Taschenbuch: 608 Seiten
Reihe: 1/?
ISBN-10: 3442269849
ISBN-13: 978-3442269846



Corajidin, das Oberhaupt des Hauses Erebus, ist tödlich erkrankt. Da wird ihm prophezeit, dass er überleben wird, wenn er das Amt des Hochkönigs erlangt. Doch um dieses Ziel zu erreichen, muss er nicht nur uralte Gesetze brechen. Es ist auch nötig, dass er seinen ältesten Freund ermordet, den amtierenden Hochkönig. Dabei hält Corajidin auch nicht auf, dass seine einzige Tochter geschworen hat, den Hochkönig mit ihrem Leben zu beschützen. Denn was ist das Leben einer einzelnen jungen Frau wert, wenn ein Bürgerkrieg unausweichlich ist?“ Quelle

Mark Barnes hat mit ,,Echos der Vergangenheit“ einen komplexen und fesselnden Roman erschaffen. Die Geschichte ist mit fremdartigen, interessanten Wesen und einem ausgefeilten und komplizierten politischen System gespickt. Ein Glossar hilft dem Leser sich grade am Anfang besser in der fremdartigen Welt zu recht zu finden.

Zunächst prasseln eine Unmenge von fremden Wörtern auf den Leser ein, sodass ich erst Schwierigkeiten hatte richtig in die Geschichte einzutauchen. Viele Namen waren fast identisch und ich konnte einzelne Namen kaum Auseinander halten, so musste ich das ein oder andere Mal das Glossar zu Hilfe nehmen, dies war dem Lesefluß zunächst nicht sehr zuträglich. Nach den ersten ca. 200 Seiten war ich jedoch vollkommen gefesselt. Konnte mir die originellen und kreativen phantastischen Wesen perfekt vorstellen und war von der komplexen Welt die Mark Barnes geschaffen hat fasziniert.                                                          
Die wundervollen verschachtelten Sätze und die treffende Wortwahl haben ihr übriges getan, um mich restlos zu begeistern.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert beispielsweise aus Corajidin oder aus Indris (Corajidins Antagonist) Sicht. So erhält der Leser einige Informationen und weiß Stellenweise mehr über die Pläne des Feindes, der einen oder der anderen Seite.
Die Protagonisten sind weder gut noch böse, weder perfekt noch unfehlbar. Alle haben verschiedene Antriebe, der eine möchte nicht an seiner lebensbedrohlichen Krankheit sterben, der Andere möchte Macht und wiederum Andere wollen endlich ihren Frieden. Die Protagonisten wirken nicht Stereotypisch, sondern haben ihre Eigenheiten, die sie zu unverwechselbaren Figuren wachsen lassen.


Alles in allem hat mir ,, Echos der Vergangenheit“ trotz anfänglicher Anlaufschwierigkeit super gefallen. Das komplexe Politische System, die gut ausgearbeiteten Protagonisten und die interessanten phantastischen Wesen haben mich restlos begeistert.


Fünf von fünf Schafen plus Bonus Schaf. 


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